Antike
Die antike Philosophie ist die älteste Epoche der westlichen Philosophiegeschichte und reicht von den ionischen Naturphilosophen um 600 v. Chr. bis zur Schließung der platonischen Akademie 529 n. Chr.
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Die antike Philosophie ist die älteste Epoche der westlichen Philosophiegeschichte und reicht von den ionischen Naturphilosophen um 600 v. Chr. bis zur Schließung der platonischen Akademie 529 n. Chr.
Mittelalterliche Philosophie (ca. 500–1500) verbindet antike Vernunft mit christlicher Offenbarung. Patristik, Scholastik, juedische und islamische Falsafa entwickeln in vier Traditionen rationale Theologie.
Die Frühe Neuzeit der Philosophie (ca. 1500–1800) bezeichnet die Epoche zwischen Mittelalter und 19. Jahrhundert. Sie bricht mit der Scholastik, etabliert Rationalismus und Empirismus als gegensätzliche Erkenntnislehren und endet mit Kants kritischer Synthese.
Das 19. Jahrhundert (ca. 1800–1900) gilt als eine der produktivsten Epochen der westlichen Philosophiegeschichte: vom Deutschen Idealismus (Fichte, Schelling, Hegel) ueber Materialismus, Positivismus und Lebensphilosophie bis zu Nietzsches radikaler Wertkritik.
Die Philosophie des 20. Jahrhunderts (1900–2000) zerfällt in zwei Hauptströmungen: die kontinentale Tradition mit Phänomenologie, Existenzphilosophie, Hermeneutik und Kritischer Theorie sowie die analytische Tradition mit Sprachanalyse, logischem Positivismus und Wissenschaftstheorie.
Die Gegenwartsphilosophie (ca. ab den späten 1990er/frühen 2000er Jahren) bezeichnet die seit dem Übergang ins 21. Jahrhundert geführten philosophischen Debatten, die durch Pluralismus, globale Vernetzung, empirische Wenden sowie neue Anwendungsfelder (KI, Klima, Bioethik) geprägt sind.