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Tugenden & Laster

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Alle Einträge (12)

Tugend

Demut

Realistische Einschätzung des eigenen Ranges ohne Selbstüberhebung. In der christlichen Tradition Grundtugend gegen den Hochmut; sie fällt nicht mit Selbstverachtung zusammen.

Gegenspieler: Hochmut
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Tugend

Ehrlichkeit

Übereinstimmung von Aussage, Überzeugung und Handeln. Sie umfasst mehr als das Unterlassen der Lüge: auch Verschweigen und Irreführung stehen ihr entgegen.

Gegenspieler: Verlogenheit
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Laster

Feigheit

Ausweichen vor Gefahr oder Verantwortung aus übermäßiger Furcht. In der aristotelischen Tugendlehre der Mangelpol zum Mut, dem die Tollkühnheit als Übermaß gegenübersteht.

Gegenspieler: Mut
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Tugend

Geduld

Haltung, Verzögerung, Widerstand oder Leid ohne Groll zu ertragen. Die Tugendethik versteht sie als Beherrschung des zornigen Affekts; in der christlichen Tradition steht sie dem Laster des Zorns gegenüber.

Gegenspieler: Zorn
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Laster

Geiz

Übermäßiges Festhalten an Besitz auf Kosten des Angemessenen. In der christlichen Tradition eines der sieben Hauptlaster, in der aristotelischen Tugendlehre der Mangelpol zur Freigebigkeit.

Gegenspieler: Großzügigkeit
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Tugend

Großzügigkeit

Bereitschaft, Besitz, Zeit oder Zuwendung ohne Berechnung zu teilen. Bei Aristoteles die Mitte zwischen Verschwendung und Geiz; sie bemisst sich am Angemessenen, nicht an der Höhe der Gabe.

Gegenspieler: Geiz
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Laster

Hochmut

Überhebung des eigenen Wertes über den anderer. Die christliche Tradition sieht in ihm (superbia) die Wurzel der übrigen Hauptlaster; die Antike kennt ihn als Hybris.

Gegenspieler: Demut
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Tugend

Mäßigung

Beherrschung von Begierde und Genuss im Maß des Angemessenen. Eine der vier Kardinaltugenden (griechisch sophrosyne); sie zielt nicht auf Verzicht, sondern auf das rechte Maß.

Gegenspieler: Maßlosigkeit
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Laster

Maßlosigkeit

Überschreiten des angemessenen Maßes in Begehren und Genuss. Gegenpol der Mäßigung; die antike Ethik sieht darin die Herrschaft der Begierde über die Vernunft.

Gegenspieler: Mäßigung
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Tugend

Mut

Bereitschaft, trotz erkannter Gefahr das als richtig Erkannte zu tun. Bei Aristoteles die Mitte zwischen Tollkühnheit und Feigheit; er setzt Furcht voraus, statt sie zu leugnen.

Gegenspieler: Feigheit
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Laster

Verlogenheit

Dauerhafte Neigung, Wahrheit zu verfälschen, zu verschweigen oder zu verdrehen. Gegenpol der Ehrlichkeit; sie unterscheidet sich von der einzelnen Lüge durch ihren habituellen Charakter.

Gegenspieler: Ehrlichkeit
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Laster

Zorn

Heftiger Affekt der Vergeltung auf erlittenes oder vermeintliches Unrecht. In der christlichen Tradition eines der sieben Hauptlaster; die Tugendethik unterscheidet ihn vom maßvollen Unwillen über Ungerechtigkeit.

Gegenspieler: Geduld
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