Feigheit
Ausweichen vor Gefahr oder Verantwortung aus übermäßiger Furcht. In der aristotelischen Tugendlehre der Mangelpol zum Mut, dem die Tollkühnheit als Übermaß gegenübersteht.
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Ausweichen vor Gefahr oder Verantwortung aus übermäßiger Furcht. In der aristotelischen Tugendlehre der Mangelpol zum Mut, dem die Tollkühnheit als Übermaß gegenübersteht.
Übermäßiges Festhalten an Besitz auf Kosten des Angemessenen. In der christlichen Tradition eines der sieben Hauptlaster, in der aristotelischen Tugendlehre der Mangelpol zur Freigebigkeit.
Überhebung des eigenen Wertes über den anderer. Die christliche Tradition sieht in ihm (superbia) die Wurzel der übrigen Hauptlaster; die Antike kennt ihn als Hybris.
Überschreiten des angemessenen Maßes in Begehren und Genuss. Gegenpol der Mäßigung; die antike Ethik sieht darin die Herrschaft der Begierde über die Vernunft.
Dauerhafte Neigung, Wahrheit zu verfälschen, zu verschweigen oder zu verdrehen. Gegenpol der Ehrlichkeit; sie unterscheidet sich von der einzelnen Lüge durch ihren habituellen Charakter.
Heftiger Affekt der Vergeltung auf erlittenes oder vermeintliches Unrecht. In der christlichen Tradition eines der sieben Hauptlaster; die Tugendethik unterscheidet ihn vom maßvollen Unwillen über Ungerechtigkeit.